Eine kleine Übung zu diesem Thema:

1. Schreibe als (A) mit einem Partner (B) gegenseitig die Eigenschaften auf, die er als Urteil einem Konfliktpartner gegenüber denkt.
2. Lies diesem B jetzt seine abwertend genannten Eigenschaften vor, indem Du sagst:
DU bist anderen Menschen gegenüber ..........
3. Frage B, welcher Teil in ihm welchem anderen Teil gegenüber ...... ist oder sich verhält.
Verwende dafür die DISG-Typen
Welche Ausprägung in Dir urteilt am meisten über welchen Typus. (zB. hauptsächlich Urteile des Gewissenhaften Anteils über den Dominanten)

4. Wie wird dieser Mensch selbst dieselbe Eigenschaft beurteilen. (So wird ein Egoist etwa seine Fähigkeit als "Selbstbestimmtheit" beschreiben)
Schreib die positive Version auf und übe Dich darin, bei jedem Urteil über einen anderen Menschen die positive Eigenschaft dazu zu finden.


Projektionen

sind Aufmerksamkeitsprozesse, die nach außen orientiert sind.
Abstand vom physischen Körper gehört dazu.
Körperliche Version: sich nach aussen übergeben:
wenn ich etwas Unverträgliches gegessen habe, kann ich es nach außen übergeben.
Beispiel Grobheit contra Höflichkeit
Wenn diese Prägung nicht sehr stark ist, wird es beide Möglichkeiten geben, aber ausgewogen.
Wenn jedoch die Grobheit verpönt ist, wird sie aus dem Verhaltensrepertoire verschwinden.
Sie wird als Teil abgespalten. Es wird also einen Teil geben, der mit der Person selbst brutal und grob umgehen muss, damit dieser - natürliche - Zug nicht gelebt wird.

Wird Grobheit stigmatisiert, dann wird noch stärker gespalten (dissoziiert), und die Eigenschaft wird nur noch bei anderen Personen wahrgenommen.
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Kennen Sie das eigentlich auch? Sie wissen, dass Sie heute eigentlich noch etwas Bestimmtes erledigen sollten (z.B. Steuererklärung, Abwaschen, Bewerbungsunterlagen fertig machen, o.ä.), landen aber doch vor dem Fernseher oder tun anstelle dessen andere Dinge, die nicht so anstrengend sind.
Ich glaube, diese Erfahrung haben wir alle schon einmal gemacht. Dieses Aufschieben von anstrengenden und unbequemen Dingen ist zwar im Augenblick, in dem wir aufschieben, die angenehmste Lösung, aber langfristig rächt sich diese Strategie, mit unbequemen Dingen umzugehen. Zumindest haben wir es wesentlich schwerer, ein selbstbestimmtes Leben zu führen, wenn wir auf diese Art den Weg des geringsten Widerstandes gehen.
Das Verhandeln funktioniert so: Sie nehmen abwechselnd die verschiedenen Positionen in sich selbst ein, die gegensätzliche Dinge wollen. Und dann lassen Sie die beiden Teile miteinander reden, indem Sie sie jeweils aufschreiben, was die beiden Positionen in Ihnen jeweils sagen.
A: Es wäre besser für dich, wenn du heute abend nichtfernsehen, sondern eher das Buch über "Stressmanagement"lesen würdest.
B: Aber ich bin so geschafft. Ich habe einfach keine Kraftheute abend.
A: Ok, das verstehe ich, aber das hast du die letzten 3 Tage auch schon gesagt. Darum geht es in diesem Buch über Streßmanagement genau. Es geht darum, wie du es schaffen kannst, dass du abends nicht mehr so geschafft bist.
B: Ja, ich weiß das ja! Aber ich habe einfach keinen Bock. Es ist so anstrengend.
A: Ja, das stimmt, es ist ist ein bisschen anstrengend. Und du hast die Chance durch diese kleine Anstrengung inunserem Leben langfristig etwas zu verbessern. Wenn wir wirklich lernen, mit unserem täglichen Stress besserumzugehen, haben wir dauerhaft mehr Energie, Tatkraft und Lebensfreude. Meinst du nicht, dafür lohnt es sich, ein bisschen Anstrengung zu investieren. Es ist ein bisschen anstrengend aber du kannst es trotzdem tun.
B: Na gut, dann lass uns 5 Seiten lesen.
A: Sagen wir 20 Seiten.
B: 10 Seiten.
A: Ist abgemacht. Lass uns anfangen.
Stellen Sie sich vor A wäre ein Trainer, der Ihnen dabei hilft, das zu erreichen, was gut für Sie ist. B ist in diesem Fall derjenige, der manchmal nicht so richtig weiß, was ihm langfristig gut tut.
Wichtig ist nur, bei den Verhandlungen möglichst nett und gütig mit sich selbst umzugehen. In dem ausgezeichneten Buch über Verhandlungen "Das Harvard Prinzip" gibt es eine Maxime.
"Weich mit den Menschen, aber hart in der Sache".
Das gleiche Prinzip können Sie auch bei Verhandlungen mit sich selbst anwenden.
"Weich mit sich selbst, aber hart in der Sache."
Wenn Sie regelmäßig mit sich selbst verhandeln und sich selbst dazu bringen, auch unbequeme Dinge zu tun, wird sich Ihr Leben verbessern, weil Sie mehr von den Dingen tun, die getan werden müssen und die langfristig gut für Sie sind. Und gleichzeitig wird die Qualität der Beziehung zu Ihnen selbst besser werden, weil Sie mehr von sich selbst kennen lernen.


Schattenanteile - unsere ungeliebten Kinder

Ich beginne als vollkommenes Wesen und wähle meinen Charakter selbst.
Es gibt ein selbstgewähltes Verbot, gewisse Rollen zu leben.
Wenn diese Rollen gelebt werden, wird die Bindungsenergie frei und es wird lustvoll

Wie innen, so außen:
nach außen projizierte Persönlichkeitsanteile sind auch innen wirksam
Was mir "fehlt", ist das wirksame Geheimnis, es will langfristig gelebt werden
Jeder Archetyp hat seinen Sinn und darf gelebt werden, vom Wert her sind alle Typen gleich wichtig und gleichwertig

Zwischen diesen unseren inneren Persönlichkeitsanteilen fliesst eine Energie, wird abgelenkt, verwehrt, bejaht, verstärkt, - je nachdem.
Hier wird Energiearbeit wirksam, - und verändert unsere Realität.

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Innen und Außen

Wer Menschen froh machen will,
muß Freude in sich haben

Wer Wärme in die Welt bringen will
muß Feuer in sich tragen

Wer Menschen helfen will,
muß von Liebe erfüllt sein

Wer Frieden auf Erden schaffen will,
muß Frieden im Herzen gefunden haben



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