Jeder von uns kann sich an Situationen erinnern, in denen uns die schlechte Laune unserer Mitmenschen geradezu wie eine Krankheit ansteckte und wie wir sie dann weitertrugen.
Alles, was wir brauchen, um uns zu wehren, ist ein mentaler Wall, der uns unsere Gesprächspartner auf Entfernung bringt.
Dieser Schutzschild ist zwar dick und undurchdringlich, aber aus ihm heraus lässt sich noch alles genau beobachten, ist alles glasklar.
Hauptsache sind zwei Punkte:
Er muss dick genug sein, Sie vor allen Beleidigungen, unsachlicher Kritik und Sticheleien schützen zu können, und klar genug, dass Sie alles weiterhin mitbekommen.
Und so geht´s:
1. Suchen Sie in Ihrer Erinnerung eine Szene, in der Sie völlig ruhig waren, obwohl alles um sie herum hektisch und nervenaufreibend war. Wenn Ihnen nichts passendes einfällt, denken Sie sich eine Szene aus.
2. Vergegenwärtigen Sie sich dieses Gefühl. Verbinden Sie dieses mit Ihrem persönlichen Schutzschild. Machen Sie erst weiter, wenn Sie sicher sind, hinter Ihrem Schild sicher zu sein.
3. Stellen Sie sich nun eine Szene vor, in der ein Gesprächspartner Sie heftig kritisiert, dann beleidigt. Wenn Ihnen die Launen des Gegenübers nichts mehr ausmachen, funktioniert Ihr Schutzschild. Falls es noch nicht geklappt haben sollte, müssen Sie sich das Gefühl der Sicherheit und Distanzierung gegenüber ihrem Gesprächspartner noch stärker vorstellen.
4. Erfinden Sie noch einen passenden Spruch zu Ihrem Schild, etwa "Das lass' ganz bei Dir." oder die Kristallkuppel [37 KB]
Testen Sie Ihren Schutzschild in harmlosen Alltagssituationen, in denen es um nichts geht. Bevor Sie z.B. das Finanzamt betreten, aktivieren Sie Ihren Schutzschild. Halten Sie ihn, bis Sie das Gebäude verlassen! Falls es zu anstrengend sein sollte, ist Ihr Schild zu massiv. Sie wollen Ihrer Umwelt ja nichts tun, es reicht, wenn er Sie wie eine Aura umstrahlt.
Im Mittelalter waren die Menschen sich dieser Schutztechniken viel mehr bewusst:
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Träumen unter dem Mond.... ..
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